Update unserer Hochbeete

Es ist ja schon eine Weile her, dass ich euch unsere Gemüsebeete vorgestellt habe. Darum möchte ich euch heute auf einen kleinen Rundgang durch unseren Selbstversorgergarten mitnehmen und euch zeigen was sich bisher so getan hat. Als erstes möchte ich euch von unseren Hochbeeten berichten.

Unsere Hochbeete Ende Mai

Diese haben sich nämlich besonders gut entwickelt und ich bin sehr zufrieden mit der Gemüseproduktion. Die Hochbeete quellen jetzt im Sommer über. Ich bin auch teilweise selbst Schuld daran, denn ich habe genug hineingepflanzt. Ganz nach dem Motto „Gemüse kann man nie genug haben“
Die Hochbeete wurden also im ersten Schwung so genutzt:

1.      Hochbeet (im 2. Jahr): Salate (Endivien und Pflücksalat), Dill, Zuckerwurzel (sitzt hier schon seit 2018), roter Mangold `Roter Vulkan`, Petersilie und dann noch eine Mischung aus Pflücksalat, Paprika (`Carmen`und `Caro`) und Prickelknopf, dicht gefolgt von einer letzten Reihe buntem Mangold `Bright Lights`

2.      Hochbeet (im 1. Jahr): 3 Sorten Karotten (`Nantes 2`, `Purple Sun`, `Yellowstone`), Kohlrabi `Blauer Speck`

3.      Hochbeet (im 1. Jahr): rote Rüben `Bernstein`, gelbe Karotten ´Gelber Goliath´, Paradeiser (Cocktail und ´Naama´), Paprika Àustrocapi` und eine Reihe Kohlsprossen.

So haben sich die Beete seit Aussaat/Pflanzung entwickelt:

Die drei Hochbeete im Juli

Ich hab sie definitiv zu voll gesetzt, aber solange das Gemüse keine großen Qualitätseinbußen hat, passt das meines Erachtens schon. Aus Hochbeet 3 musste ich eine Paprika in Hochbeet 2 verpflanzen nachdem dort wegen der fortlaufenden Kohlrabiernte etwas Platz geworden war. Ich war beim Ausgeizen der Paradeiser zu schleißig und diese haben bald den ganzen Platz für sich beansprucht.

Die Karotten sind in allen zwei Beeten sehr gut gewachsen. Hier konnte ich Ende Juli schon erste junge Karotten ernten. Nachdem das Karottengrün auch angefangen hat anderen Pflanzen ihr Licht und ihren Platz zu nehmen, hat der Gartenelf eine Schiene gebastelt die das Grün zurück hält, nicht verrutschen kann aber auch nicht am Beet angeschraubt werden muss.
(an g`schickten Burschen hab i daheim <3)

Mit der Salat- und Kräuterernte konnte ich Ende Juni beginnen. Kräuterbutter und Salate sind dadurch schon zur Genüge gezaubert worden.
Auch beim Kohlrabi konnte ich schon fleißig ernten. Der Rekord bisher: eine Knolle mit 1.02kg!
Die Sorte `Blauer Speck` hat sich auf jeden Fall bewährt. Auch bei großen Knollen wird sie nicht holzig, ist sehr aromatisch und lässt sich gut verarbeiten. Das gibt definitiv eine Empfehlung!

Kohlrabi Blauer Speck

Nach der ersten laufenden Ernte von Kohlrabi habe ich Knollensellerie sukzessive nachgepflanzt. Diesen hatte ich vorgezogen und bis zur Pflanzung im Folienhaus kultiviert. Dadurch gibt es etwas Abwechslung in der Fruchtfolge und der leere Platz wird genutzt.
Nachdem ich mich vermehrt mit dem Anbau von Wintergemüse befasse, habe ich am 28.07. die nächsten Sätze Kohlrabi und Rote Rübe in Trays ausgesät und ins Folienhaus gestellt. Nachdem demnächst auch die Ernte der Roten Rüber beginnen wird, kommen hier die Kohlrabi für die Herbsternte unter, während die neuen Rote Rübensämlinge im Hochbeet 2 zwischen dem Knollensellerie ihren Platz finden werden.
Die Jungpflanzen sind bereits gekeimt und warten im Folienhaus auf ihren Einsatz.


In Hochbeet 1 kommt nach Abräumen der alten Salat- und Kräuterkulturen noch ein Satz Endivien und Chicoree. Die Jungpflanzen konnte ich vom Wintergemüsekurs bei Arche Noah mitnehmen und ich hoffe dass sie sich rechtzeitig vor dem Winter noch gut entwickeln um länger frisches Grün zu haben.

Um die Erntezeit mit den drei Hochbeeten zu verlängern und eben auch ggf. im Winter Gemüse ernten zu können, haben wir uns entschieden noch eine Abdeckung für Hochbeet 2 zu besorgen. Hier geht es hauptsächlich darum die Temperaturen dort im Winter konstant zu halten und zu verhindern, dass die Kulturen zugeschneit werden.
Sonst würde sich die Ernte im Winter sehr schwierig gestalten. Ich bin gespannt wie es klappt.

Sollte der Anbau von Wintergemüse in den Hochbeeten gut funktionieren, werden wir dies bestimmt fix in den Jahresplan mit aufnehmen.
Das Ganze birgt aber auch eine neue Herausforderung: bei der Fruchtfolge muss auch die Winterkultur berücksichtigt werden und die Böden sind ggf. schneller ausgelaugt.
Um das zu kompensieren habe ich aber schon geplant 2020 in Hochbeet 1 Erbsen und Buschbohnen anzubauen um dort den Boden wieder etwas aufzuwerten. Außerdem werden wir bestimmt wieder etwas Kompost unterarbeiten.

In diesem Jahr bin ich schon sehr zufrieden mit den Hochbeeten und ihrem Ertrag und das obwohl die Ernte bei manchen Kulturen noch gar nicht (richtig) begonnen hat. Karotten, Kohlsprossen, Paprika und Tomaten brauchen noch etwas Zeit.
Dafür konnten wir schon einiges an Mangold, Petersilie, Dill, Salat und Kohlrabi ernten.

Am Ende des Gartenjahres gibt es jedenfalls eine Aufstellung welche Mengen wir ernten konnten.
Denn ich geb‘s zu: ich bin ein Freak was die Erfassung des Ertrags angeht…
In mein kleines Büchlein schreibe ich jedes Jahr penibel auf welches Gewicht einzelne Gemüse hatten um zu sehen welchen Ertrag wir erzielen konnten.
Das gilt aber nur für größere Fruchtgemüse. Blattgemüse und Kräuter werden nicht erfasst. Die Entnahme ist zu unregelmäßig und es kommt auch stark auf die Verwendung an. 🙂

Mich würde mal interessieren wie es euch mit euren Hochbeeten geht, oder ob hier noch andere Hobby-Selbstversorger rumschwirren die jedes Jahr notieren welchen Ertrag sie hatten. Oder lasst ihr mich mit diesem Spleen allein?

Erntezeit 🙂 ❤

Als nächstes gibt’s dann ein Update vom Bett-Beet und vom Paradeiserbeet. Kurzer Spoiler: auch hier gehts ganz schön ab und es gab auch einen Kriminalfall…

Es grüßt euch die Gartenfee im Gemüsetaumel!

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